Tag 8

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MO, 17.07.17:

Papas erste Aktion heute war es, mich ohne Frühstück aus dem Zimmer zu treiben und sich dann im dreistöckigen Highway-Gewirr von Saint Louis zu verfahren. Trotzdem haben wir es noch rechtzeitig zu unserer bereits gekauften Tour auf die Spitze des Gateway Arch geschafft. Dieser Bogen ist gleich hoch wie breit und das Wahrzeichen von St. Louis. Von der Spitze aus hat man einen grandiosen Ausblick auf den - an dieser Stelle nicht so grandiosen - Mississippi und St. Louis selbst.
Runter wie rauf gings mit 8 kleinen 'Raumkapseln', in welche jeweils max. 5 Leute sitzend passen. Lustig: Papa konnte nur im mittleren Stuhl gerade sitzen, weil die Kapseln so niedrig sind. Wieder am Boden haben wir noch die erste katholische Kathedrale westlich des Mississippi (Cathedral of St. Louis) und das Old Courthouse besichtigt und sind durch Lacledes' Landing - einem Hafenviertel aus dem 19. Jahrhundert - gelaufen (ohne auch dort etwas zum Frühstück zu finden).
Gegen Zwölf hin wollten wir in der Union Station, dem ehemaligen Bahnhof in der Market Street, worin laut unserem Guide eine tolle Shopping Mall zu finden sei, ein spätes Frühstück finden - fanden aber nichts, nur ein riesiges inzwischen hineingebautes Hotel. Dahinter dann aber auch ein grandioses Hardrock Cafe mit seinem ganz speziellen Charme, Musik und super Essen: aus dem Frühstück wurde nun halt etwas Deftigeres...
Nach dem Essen sind wir in den St. Louis Zoo. Der Zoo ist die Top Gratis-Freizeitattraktion in den USA, ganz gratis ist er aber nicht, da man fürs Parken $15 zahlen muss. An sich ist der Zoo sehr schön gestaltet und auch sehr familienfreundlich. Allerdings muss man sagen, dass nicht alle Gehege unbedingt artgerecht sind: jenes des Geparden kam uns zB ziemlich klein vor - wie soll er da seine Gazellen jagen?
Anschließend an den Zoo gings weiter nach Westen mit allerlei Kurz-Foto-Stops zu den Meramec Caverns. Wenn sie nicht gerade wegen Überflutung oder schlechter Luft geschlossen sind, kann man dieses Höhlensystem mit einer Führung erkunden. Der Tourleiter erzählt einem dabei allerhand über die humane Geschichte der Höhlen - über Jesse James, Tom Sawyer und Lassie -, sowie die Entstehung und Entdeckung des Systems. In den Höhlen findet man unter anderem den drittgrößten Stalagmiten der Welt und eine ganz spezielle dreibeinige Tischformation, die es nur noch ein einziges zweites Mal auf der Welt gibt. Zum Ende der Führung gab es einen wunderbaren Ausklang mittels einer Filmvorführung im natürlichen Untergrundtheater, wobei eine große Tropfsteinwand als Leinwand diente.
Nach den Kavernen sind wir weiter der Route 66 entlang über Bourbon bis nach Cuba gefahren. In Cuba gibt es elf spezielle Wandbilder, die die Geschichte des Ortes erzählen.
Unterkunft fanden wir spontan in einem der unausweichlichen Motels: wir wählten die EconoLodge
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