
Fr, 14.07.17:
Heute Morgen sind wir mit der L (dem ÖV-System Chicagos) zum Chicago Midway International Airport
gefahren. Die Türen der Bahn haben sich dort an der Endstation für ungefähr drei Sekunden geöffnet und sich sofort wieder geschlossen. Da standen wir und konnten nicht raus. Sonst
war niemand im Wagon. Dank der Notentriegelung kamen wir dann aber trotzdem noch raus, konnten bei DOLLAR unser Auto abholen und auf
die Piste gehen.
Unser erster Haltepunkt war Joliet, wo wir das Joliet Prison und das Rialto Square Theatre von außen, das Joliet Area Historical Museum von innen, sowie die historischen
Eisenbrücken von oben betrachtet haben.
Unterwegs nach Wilmington irrten wir ein wenig herum, da wir noch das Midewin National Tallgrass
Prairie Naturreservart besuchen wollten. Zuerst hatten wir das Hauptgebäude verpasst und anschließend den Prairie Creek Trail nicht
gefunden. War aber auch alles sehr schlecht bis gar nicht beschildert...
In Wilmington selbst haben wir natürlich - wie alle - beim Gemini Giant halt gemacht. Eine Weile haben wir dann noch das Eagle Hotel gesucht - und nicht gefunden. - Das ehemals älteste Hotel an der Route 66 ist inzwischen entweder so unbedeutend, dass es nicht mehr
gekennzeichnet ist, oder fremdgenutzt und unkenntlich gemacht.
In Braidwood haben wir ebenfalls nur kurz Halt gemacht. Beim dortigen Polk-A-Dot Drive In standen
einige Plastikfiguren von berühmten Persönlichkeiten, mit denen wir pflichtgemäß eine Fotosession veranstalteten.
Das Two Cell Jail in der Ortsmitte von Gardner war uns ebenfalls eine Pause wert. Gleich daneben - so klein und
so sehr daneben, dass man es leicht übersieht - steht das Riviera Roadhouse Restaurant, in dem sich angeblich Al Capone und Gene Kelly haben bedienen lassen.
Via Dwight - in Sache ordentliche Rasen macht den Amis
keiner was vor - gelangten wir nach Odell. Odell hat unterhaltsame Schilder am Ortseingang und -ausgang, ist ansonsten aber ein richtiger
Durchschnittsort. Was nicht heißt, dass er schlecht ist.
Unser letzter Zwischenstopp war in Pontiac. Ein hübscher Ort mit drei alten Holzhängebrücken, der nach einem Häuptling der Ottawa-Indianer
benannt worden ist. Zusätzlich hat Pontiac noch einen großen Park zu bieten, in welchem man dem mysteriösen Sport Discgolf frönen kann.
Zu guter Letzt sind wir durch Chenoa, Lexington und Towanda gefahren, bis nach Bloomington/Normal. Einer
Zwillings-Großstadt, die ziemlich ländlich ist. - So viel Platz. -
Heute Nacht
übernachten wir im Quality Inn & Suites Bloomington. Die Unterkunft ist auf jeden Fall empfehlenswert. - Sehr Quality.