
Mi, 12.07.17:
Heute ging es später los als gestern. Im Gegenzug ging es dafür direkt mit der Red Line zum Shedd
Aquarium. Dank des City Pass konnten wir dort die Warteschlange umgehen und kamen sehr schnell ins Innere.
Im Aquarium gab es dann so ziemlich alles: Fische, Amphibien, Reptilien & Säugetiere, die Vögel nicht zu vergessen. Auch über andere Maßstäbe verteilt konnte man die ganze
Bandbreite erleben. Von total gefährdet bis zum normalsten der Normalen, vom Invasor bis zum Opfer, von winzig klein bis viel zu groß & von total süß bis total gruselig. Das ganze
Aquarium an sich war auch sehr schön aufgemacht. - Es gab zum Beispiel einen Knopf, auf dem stand: Bull frog, wenn man den drückte, hörte man einen Ochsen rufen, zumindest hörte
es sich so an...
Nachdem wir praktisch den ganzen Tag im Shedd Aquarium verbracht hatten, drehten wir noch eine Extrarunde im Grant Park, um uns einen typischen Chicago Style Hot Dog zu genehmigen, um anschließend noch eine
Skulpturansammlung kopfloser, hohler Menschen ohne Rückgrat zu besichtigen, dann auch Eichhörnchen, Indianer auf Rössern, Fontänen & Kunst 'Ohne Titel', ehe wir irgendwann im
Millenium Park landeten.
Da wir noch etwas Zeit hatten, drehten wir eine Kurve durch den 'Secret Garden', der gar nicht so secret ist und machten einen kurzen
Abstecher zur Silberbohne (eigentlich: cloud gate). Aus irgendeinem Grund ist diese das einzige
wirklich begehrte Objekt bei Touristen.
Um 18:30 Uhr hörten wir uns ein Gratis-Open-Air-Konzert im Zuge des Grant Park Music Festival an: Ramal von Kareem Roustom / Symphonie Nr. 104 von Joseph Haydn / Symphonische Metamorphosen über Themen von Carl Maria von Weber von Paul Hindemith / Dirigent: Fawzi Haimor, welcher im September bei der
Württembergischen Philharmonie Reutlingen anfängt.