Tag 23

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Di, 01.07.17:

Spät für mich, früh für Papa begann der heutige Tag.
Nach der Fertigstellung des gestrigen Blogs verließen wir Circus Circus und wollten in einen Diner, welchen wir gestern gesehen hatten, frühstücken gehen. Der war aber derart beliebt, dass die Leute Schlange standen und auf einen Platz warteten. Wir änderten spontan unsere Meinung und aßen stattdessen im Peppermill gleich nebenan. Peppermill ist ein sehr sympathisches Restaurant, das 24 h geöffnet hat. Von außen eher unscheinbar, ist es von innen lasvegianisch beeindruckend aufgemacht. Auch die Portionen waren gigantisch, deswegen ließen wir den größten Teil einpacken und hatten für 2 Tage foodmäßig ausgesorgt... (die Reste vom gestrigen Koreaner hatten wir ja auch noch). Anschließend ans Essen fuhren wir noch ein Stück den 'Las Vegas Strip' entlang, ehe wir begannen Las Vegas zu entfliehen.
Tanken: erledigt, Eis auffüllen: erledigt
Also: Auf zum Red Rock Canyon!
Wir haben uns Mühe gegeben, mit dem Scenic Drive nicht all zu viel Zeit zu verlieren. Haben keinen der Hiking-Trails absolviert und nur wenige Stopps eingelegt. - Es war ohnehin viel zu heiß. -  Trotzdem war es bereits mittlerer Nachmittag, ehe wir die Fahrt ins Death Valley antreten konnten, was natürlich daran lag, dass wir relativ spät aus Las Vegas weggekommen waren. Auf dem Weg dorthin hatten wir uns noch ein wenig verfahren, da die amerikanische Beschilderung nicht der touristischen Unwissenheit genügt: Entweder ist gar nichts angeschrieben oder nur, wenn man aus einer bestimmten Richtung kommt. Natürlich hätte das Handy-GPS helfen können, wozu Papa den Weg vorher hätte laden müssen, denn spontan geht's nur mit Netz-Empfang, was im Death Valley aber nicht der Fall war.
Kommt Zeit, kommt Rat, oder so ähnlich. Jedenfalls fanden wir den Weg nach Kalifornien doch noch. Der Eintritt in den Death Valley National Park kostete uns $25 und somit mehr, als Papa noch an Barem dabei hatte. Glücklicherweise nahm der Automat auch Kreditkarten an. - Wusstet ihr, dass mit Mount Whitney (4421 m) der höchste Berg außerhalb Alaskas kaum 100 Meilen vom tiefsten Punkt der USA entfernt liegt? Mit -85 m ist das Death Valley auch der tiefste trockene Punkt der westlichen Hemisphäre.
Der erste Haltepunkt im Park war Dantes View. Von 1525 Meter Höhe hat man einen grandiosen Überblick über das Badwater Basin des Death Valleys. Ein weiterer Pluspunkt war, dass dort oben angenehm kühle 28°C herrschten. Von Dantes View aus ging es wieder zurück auf den Highway 190 bis zum Twenty Mule Team Canyon. Entlang dieses unglaublich tollen Weges mit faszinierendem Felsfarbenspiel kreuzten wir sogar einen kleinen 'Wash', der gerade das Wasser des Gewitters weiter oben in den Bergen abführte. Weiter gings zum Zabriskie Point. Bei gefühlten 50°C musste man einen kurzen Weg hinauflaufen. Dafür konnte man von oben versteinerte Sanddünen betrachten. Zabriskie abgeschlossen, es geht etwas zurück zur Allradstrecke, die zum Hole in the Wall führt, denn die Einfahrt dazu hatten wir beim ersten Mal gar nicht realisiert. - 6 Meilen Holperstrecke, doch wir fanden das 'Loch in der Wand' nicht. Ein Loch, so groß, dass wir erst auf dem Rückweg auf die Idee gekommen sind, dass eine breite Lücke im Felsen, durch welche die Straße führt, damit gemeint sein könnte. - Nach der teilweise etwas groben Massagetour wurde es Zeit, ein Zimmer für die Nacht zu finden. - Für Übernachtung im Auto ist es einfach viel zu heiß: Öffnet man das Fenster, ist es, als ob jemand mit einem Riesenfön durchs Auto bläst. - Ein Zimmer zu finden ist im meist ausgebuchten Death Valley aber keine leicht Aufgabe, wenn es innerhalb von rund 50 Meilen gerade zwei Hotels gibt. Beim weiter nördlich liegenden Stovepipe Wells hatten wir aber Glück. Papa ergatterte das letzte freie Zimmer für allerdings ziemlich viel Geld. Um Mitternacht besuchten wir die naheliegenden Mesquite Dunes, Sanddünen mit wunderbar weichem feinen Sand. Dort wollten wir den Sternenhimmel betrachten, da das Death Valley auch einer der dunkelsten Orte der USA ist. Nur nützt das nichts, wenn der Mond die ganze Szenerie erleuchtet. Im warmen Sand liegend sind wir sowieso bald eingeschlafen...
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