Tag 8 Ganvai

So, 05.08.18:
IMG 9032
Heute morgen haben wir nach dem Frühstück zuerst noch eine halbe Stunde im Internet des Campingplatzes verbracht, unter anderem mit dem erfolglosen Versuch den Reiseblog der letzten Tage nachzuladen. Danach sind wir in Richtung Húsavik gefahren. Nach kurzer Besichtigung der 111-jährigen Kirche aus norwegischem Holz mit angeblich 450 Sitzplätzen haben wir an einer Whale- and Puffinwatching (Wal- und Papageientaucherbeobachtung) per Boot teilgenommen. Zuerst sind wir zur Puffin-Island (Papageientaucherinsel) rausgefahren und haben Puffins und andere Vögel gesehen und versucht von den flinken Vögelis Fotos zu machen. Nach Lundey (so heisst die kleine Insel, die nur von Vögeln bewohnt ist) sind wir zur Westseite der Bucht gefahren und haben mit Glück drei Humpbackwhales (Buckelwale, oder war es dreimal der gleiche?) gesehen, die dort alle 2-10 Minuten zum Atmen aufgetaucht sind. Während der Rückfahrt zur Bucht gab's noch heiße Schokolade mit Zimtschnecken. Und weil ich es nicht lassen konnte, habe ich noch eine zweite Zimtschnecke schnabuliert, als die Crewmitglieder weggesehen haben. Das Tolle an diesem Whalewatching ist, dass man mit dem bezahlten Geld die Wale in dieser Region vor dem Gejagtwerden schützt, weil der Whalewatchingtourism mehr Geld einbringt als das Jagen der Wale (2017 waren es ganze 13,5 Millionen Euro). Deshalb sind die Wale in der betreffenden Gegend geschützte Tiere. Nach dem Whale- and Puffinwatching sind wir in das Wal- und Walfangmuseum in Húsavík gegangen. Dort gibt es neben Walskeletten, die vor Island gestrandet sind, auch eine Dokumentation über die Geschichte der Waljagd.
Nach einem reichlich späten Mittagessen sind wir nach Akureryi gefahren und sind dort ein bisschen rumgelaufen. Das soll eine der größten Städte Islands sein und ist wohl etwa gleich groß wie Baden. Und weil das für die Isländer schon eine Großstadt ist, kommen sie hierher, um Großstadtluft zu schnuppern. Zufälligerweise waren auch zwei Kreuzfahrtschiffe in Akureryi, die jedoch kurz nach unserer Ankunft aus dem Hafen ausgelaufen sind. Folglich haben wohl etwa 4000 Touristen kurz vor unserer Ankunft das Weite gesucht.  Zudem war auch noch eine Chilbi in Akureryi. Die einzige nennenswerte Attraktion der Chilbi war eine Kugelschleuder, ein riesiger Slingshot, mit dem man sich an zwei Seilen nach oben böllern konnte (wir nannten den Slingshot jedoch Kotzkugel). Dieser war jedoch so teuer (rund Fr. 50.-/Person), dass ich nicht mit Remea draufgehen (doppelter Sinn) durfte, obwohl ich es so gern getan hätte (*husthust*).
Als Tagesabschluss haben wir noch einen Teil der Strecke Richtung Westen in einer Abendfahrt abgespult und unterwegs gegessen. Unser Nachtquartier ist in Hvammstangi, dem "Robbenmekka" von Island.   
  • IMG 9016
  • IMG 9023
  • IMG 9025
  • IMG 9030
  • IMG 9033
  • IMG 9043
  • IMG 9044
  • IMG 9046
  • IMG 9047
  • IMG 9040
  • IMG 9048
  • IMG 9066
  • IMG 9067
  • IMG 9077
  • IMG 9079
  • IMG 9092
  • IMG 9172
  • IMG 9215
  • IMG 9220
  • IMG 9225
  • IMG 9232