Tag 12 Remea
Do,
09.08.18:

Im Vergleich zur Windsensation gestern durften wir heute morgen einen fast windstillen Tag begrüßen. Um auch sicher alle Highlights des
Hauptstädtchens Reykjavíks abklappern zu können, besuchten wir als erstes das Nationalmuseum. In diesem vergleichsweise sehr großen Museum wird die Geschichte Islands von den
ersten norwegischen Siedlern über die Einführung des Christentums, der Herrschaft Norwegens und der Zeit unter der dänischen Krone bis zur Entwicklung der heutigen Gesellschaft
geschildert. Das ganze wird mit Funden und spielerischen Stationen für die Kleinen dokumentiert.
Auf dem Weg zum zweiten Teil des Museums auf der anderen Seite der Altstadt, machten wir einen Stopp bei der grünbedachten Fríkirkjan, die sich ganz in der Nähe der City Hall
befindet. Leider war sie geschlossen, sodass wir sie nur von außen bestaunen konnten und dann gleich zum zweiten Teil des Nationalmuseums, einer Kunstausstellung,
weiterzogen.
In dieser Ausstellung ist auf drei Stockwerken isländische Kunst ausgestellt, die von mittelalterlicher kirchlicher Kunst bis zu modernen Kochtopf-Skulpturen reicht.
Da es nun schon 15:00 Uhr war, besuchten wir nach kurzer Diskussion und Salveas Drängen ein amerikanisches Restaurant in der Fußgängerzone. Statt dem Hard-Rock-Café wurde es dann
aber das Burger-Restaurant Bazilika, nach welchem wir sofort auf den Bus mussten, um noch den kleinen Zoo hinter unserer Herberge besuchen zu können.
In diesem Zoo kann man neben lokalen Tierarten, wie Polarfüchse, Rentiere und Robben auch unglaublich exotische Wesen wie Kühe, Schweine, Schafe und Ziegen sehen und teils auch
anfassen.
Um Salvea am Diebstahl einer Ziege zu hindern, verließen wir den Zoo wieder und teilten uns auf: Salvea kehrte (mit Kamera, deswegen keine Fotos mehr) in die Herberge zurück,
während der Rest noch einen Abstecher zum Shoppingcenter machte, bevor wir wiedervereint die frisch erstandenen Nudelsuppen in der herbergseigenen Küche schlürften.