2. August 2019
Papa war damit beschäftigt, den Reiseblog für gestern zu schreiben, und da wir alle noch Duschen gingen, gab es erst relativ spät Frühstück. Entsprechend spät ging es dann auch
erst weiter, aber wir hatten es ja nicht übermäßig eilig.
Zu Beginn gab es gleich ein Abstecherchen zu den
Klippen der schwarzen Kühe (
Falaises des Vaches
Noires). Außer einer Menge grüner Bäume gab es aber nur noch die Erahnung eines Kuhstalles in Form von Grundmauern zu entdecken. Weiter ging es danach nach Cabour hinunter,
wo wir kurz den Sandstrand ausprobierten und ich die Meerestemperatur mit den Füßen testete. Hier war auch gerade ein Straßenfest im Gange, aber nach dem Einkauf von
überlebenswichtigen Utensilien (wie Fruchtsaft und Keksen) fuhren wir weiter in Richtung Caen. Unterwegs, bei der Orne-Mündung bei Sallenelles, gibt es ein Naturschutz- und
Jagdgebiet im Bereich des Deltas und des Kanals, das mit dem
Maison de la Nature der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Unter
anderem ist es dort möglich, Robben zu beobachten, aber die waren wegen der Flut gerade draußen im Meer beim Zmittag. Überhaupt standen so ziemlich alle Wege unter Wasser.
Anschließend an den Flut-Spaziergang im Naturschutzgebiet ging es weiter nach Caen
[kã] und zum
Musée de
la Paix. Dort kann man sich ausführlichstens mit den beiden Weltkriegen und weiteren Konflikten des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen. Dazu gehören auch ein 360°Grad-Kino
und ein weiterer Film in klassischer Kino-Manier. Zu bemerken ist aber, dass das gesamte Museum aus alliierter Sichtweise aufgebaut wurde - die Deutschen sind grundsätzlich die
Bösen. Das beste am Museum war meiner Meinung nach die temporäre Ausstellung
Rockwell, Roosevelt & Les Quatre Libertés, welche
mehrheitlich Bilder von Norman Rockwell, einem amerikanischen Maler, während und nach dem Zweiten Weltkrieg zeigt. Das Herzstück sind dabei die Bilder, welche die vier Freiheiten
nach Präsident Roosevelt darstellen. Ein Besuch im Bunker unter dem Museum komplettierte dann unseren sechs-Stunden-Eiltempo-Aufenthalt im Museum. - Ja, es ist groß. -
Znacht aßen wir in der Altstadt von Caen bei den
SushiMakers. (Sehr empfehlenswert, da gut & preiswert.) Als Abendspaziergang ging es an
Saint-Pierre, einer von vielen Kirchen, vorbei auf die Mauer der Burg und wieder zurück. Nach einer Runde auf dem Nacht-Märit stiegen wir ins Wohni und fuhren auf und davon nach
Bayeux.